Meine damalige Freundin konnte altersmäßig nicht mehr in ihrer Wohnung versorgt werden und kam daher auf ärztliches Anraten in das Seniorenheim Wildau. Dort habe ich sie regelmäßig besucht und lernte dabei viele Heimbewohner kennen.

Als dann meine Freundin verstarb, habe ich auf Wunsch der bekannten Heimbewohner diese weiterhin besucht. Im Laufe der Jahre hat sich dann der Personenkreis entsprechend verändert. Hinzu kommt, dass ich bei Veranstaltungen und bei dem Singen die Ergotherapeuten unterstütze.

An anderen Wochentagen hat sich ergeben, dass wir Gesprächsrunden bilden. In der warmen Jahreszeit finden diese in dem wunderschönen Park des Seniorenheimes Wildau und in der kalten Jahreszeit im Hause statt. In diesen Runden höre ich mir oft die Sorgen und Nöte der Heimbewohner an und versuche aber auch, die Runde lustig zu gestalten. Ab und zu sind auch kleine Besorgungen zu machen.

Ich muss dazu betonen, dass mir diese wöchentlichen Stunden viel geben, da ich das Bewusstsein habe, für andere - außer der eigenen Familie - etwas zu tun und dies seit ca. 7 Jahren.

Die Niederlassungsleiterin des Seniorenheimes Wildau anerkannt und würdigt meine ehrenamtliche Mitarbeit und die geleisteten Aktivitäten.

Dafür möchte ich mich bei ihr hiermit auch bedanken.

Wildau, den 17. Dezember 2013

ehrenamtliche Mitarbeiterin